Immer größer wird die Zahl der Menschen, die sich für alternative Lebensformen öffnen und erkennen:
Wo sich traditionelle Familienstrukturen immer mehr auflösen, braucht es neue Ideen des Zusammenlebens.
Wir sind ein generationsübergreifendes Wohn & LebensProjekt, indem sich die Bewohner frei und doch zugehörig fühlen können.
Toleranz, Humor, Achtsamkeit, gegenseitige Wertschätzung und eine wohlwollende Grundhaltung sind uns wichtig.
Wir wünschen uns eine Vertrauens- und Solidar Gemeinschaft.

Wir suchen nach SelbstmacherInnen – MitmacherInnen

  • die sich auf dem Land in einem kleinen oberfränkischen Dorf wohl fühlen
  • die Lust auf Gartenarbeit haben (Gemüse/Obst/ggf. Hühnerhaltung)
  • die motiviert sind, ein gemeinsames EinnahmeProjekt zu konzipieren und umzusetzen
  • die handwerklich begabt sind, händisch mit anpacken oder sich mit ihren anderweitigen Fähigkeiten in die Gemeinschaft
    einbringen wollen.
  • gerne auch Alleinerziehende, die sich für das Aufwachsen der Kinder ein „afrikanisches Dorf“ wünschen
  • aus heilenden und therapeutischen Berufen (aktuell ist Raum für entsprechende Angebote vorhanden)

Es wäre also gut, wenn du …

  • dich und dein Verhalten auch immer mal wieder hinterfragen kannst (Reflexionsfähigkeit)
  • in der Lage bist Konflikte und Probleme „gewaltfrei“ zu lösen (Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg)
  • es schaffst, Dinge und Situationen gelassen hinzunehmen, die sich durch die Gemeinschaftsbildung noch im Prozess der
    Veränderung und Entwicklung befinden (Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck)
  • mit anderen zusammen Ideen verwirklichen willst „Gemeinsam sind wir stark“
  • Lust hast, ein altes Gasthaus zu neuem Leben zu erwecken, als Stubencafé oder als kulturelle Begegnungsstelle im Dorf
  • mobil bist

„Naus-aufs-Land“ heißt für uns so naturnah wie möglich zu leben. Wir streben eine konsumreduzierte, am Wesentlichen orientierte und nachhaltige Lebensweise an. Deshalb ist es uns auch wichtig, möglichst viel zu teilen, vom Auto, übers Werkzeug bis hin zu Wissen und Können.

Die Immobilie wurde privat gekauft und soll nun mit Hilfe einer Organisation, die neue Wohnprojekte fördert und finanziell unterstützt in Gemeinschaftseigentum umgewandelt werden. Dazu wollen wir einen Verein gründen, der als Vereinsziele neben der Selbstorganisation der MieterInnen im Haus auch soziale und ökologische Projekte planen und realisieren will.

Soll Gemeinschaft gelingen, dann muss ich mehr für sie tun, als ich von ihr erwarte.
Franziskaner, Peter Amendt